Die sportliche Herausforderung „Vollzeitjob“

Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Dazu noch Arbeit, Freunde und Partner. Triathletin Ann-Kathrin von @triathlove gibt einen Einblick in ihren (Trainings-)Alltag.

Es ist 8:45 Uhr, ich gehe aus dem Haus. Da ich an feste Geschäftszeiten gebunden bin, bleiben für mich nur wenige Zeitfenster, um zu Laufen. Im Hellen kann ich in der Winterzeit nur dann laufen, wenn ich Urlaub habe oder ich nutze die einstündige Mittagspause für einen kleinen Lauf. Mit Duschen und Umziehen reicht das aber nur für dreißig Minuten. Aber immerhin!

So langsam beginnt die Vorbereitung auf die Triathlon-Saison 2018. Eine Mitteldistanz soll mein Saisonhöhepunkt sein, neben 40+ Stunden Arbeit kein leichtes Unterfangen. So muss der Tag gut strukturiert werden, um gut vorbereitet an der Startlinie zu stehen. Aktuell versuche ich meinen eigenen Rhythmus umzustellen und ihn an den meines Partners anzupassen. Heißt: Morgens früh mit aus dem Bett, um das Training bereits vor der Arbeit absolviert zu haben und abends die gemeinsame Zeit nutzen zu können.

Gar nicht leicht, wie viele andere Berufstätige sicherlich nachvollziehen können. Mir hat es geholfen, einen festen Plan zu verfolgen und einen Trainer an meiner Seite zu haben, der meine Belastungsgrenzen kennt und mich versteht, wenn ich auch einmal passen muss. Ich liebe meinen Job, auch wenn er manchmal ganz schön fordernd ist und ich ganz schön platt bin. Doch auch an solchen Tagen ist Sport die beste Medizin. Schuhe an, raus aus dem Büro und den Kopf freilaufen!

Fotograf: Norbert Wilhelmi

Für eine Mitteldistanz trainiere ich wöchentlich circa sechs bis zehn Stunden, je nachdem, wie es der Job und andere Termine zulassen. Häufig heißt es: langer Lauf! Dass bei mir ein Lauf von 18 bis 20 Kilometern auch gerne einmal zweieinhalb Stunden in Anspruch nimmt, muss ich natürlich auch in der Auswahl meiner Schuhe und der anschließenden Regeneration beachten. Denn zweieinhalb Stunden sind eine besondere Belastung für den Körper. Das habe ich auch in der Vorbereitung auf meine zwei Halbmarathons, die ich bisher gelaufen bin, deutlich zu spüren bekommen.

In der Vorbereitung und in meinen fünf Jahren als Triathletin habe ich so einige Schuhe ausprobiert und auf Herz und Nieren getestet. Für mich hat sich dabei der „Guide“ als „mein Schuh“ herausgestellt. Ich laufe auch andere Modelle, vor allem, wenn es eine schnellere Einheit ist oder auf die Bahn geht. Doch im Guide fühle ich mich wie zuhause. Er bietet mir die nötige Stabilität, die ich gerade nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit oder im müden Zustand dringend nötig habe.

Klar, die Wahl des Schuhs ist individuell und jeder hat seine eigenen Vorlieben. Von daher kann ich dir nur ans Herz legen, einen Schuh vor dem Kauf zu testen. Ich verabschiede mich nun zum Laufen, natürlich mit dem neuen Guide ISO, der mich sicher durch die Straßen Frankfurts führen wird. Getreu dem Motto: “Sometimes you need a Guide to run!”